Der preisgekrönte Wismarer Designer Andrej Subarew mit deutsch-russischen Wurzeln studierte in Halle Burg Giebichenstein und im Fashion-Institut Arnheim (Niederlande). Heute lebt er als Grafik- und Modedesigner in Mecklenburg-Vorpommern in Wismar und Berlin. 2003 gewann er beim BALTIC FASHION AWARD den Publikumspreis und erhielt 2006 den 1. Rudolph-Karstadt-Unternehmerpreis der IHK Mecklenburg-Vorpommern.
Seit 2006 ist er künstlerischer Leiter des Usedomer BALTIC FASHION AWARD. In einem Gespräch mit Journalistin und Kollegin Sylvia Acksteiner aus Berlin stellt er am 13.9. im Staatlichen Museum den BALTIC FASHION AWARD vor.
Dieser internationale Modewettbewerb für Designer aus den Anrainerstaaten der Ostsee besteht inzwischen seit über einem Jahrzehnt und avancierte zum wichtigsten Modepreis im gesamten Ostseeraum.
Mit dem EU-Projekt „Baltic Fashion“ wird das Fashion-Netzwerk im baltischen Raum weiter ausgebaut. Daraus entstehen spannende und interessante Kontakte, über die Andrej Subarew berichten wird.
Gezeigt werden auch Filme von den Modeevents auf der Insel Usedom, unter anderem von den
AWARD-Siegern 2012 und von der spektakulären BRIDGE OF FASHION am ZDF-Fußballstrand.
Wir freuen uns auf ihren Besuch
For more information please visit
http://www.baltic-fashion.de/pages/de/aktuell.php
http://www.subarew.com/
“Junge Designer aus dem Ostseeraum. Vorgestellt von Matthias Kanter im Baltic Shop”

Die große Sonderausstellung „Connected by Art – Zeitgenössische Kunst aus dem Ostseeraum“ geht am 16. September 2012 zu Ende.
Junge Kunst braucht junges Publikum! Daher laden wir erstmalig ein zu einer facebook-Party im und um das Staatliche Museum Schwerin und feiern Abschied von der jungen Kunst aus elf Ländern. Mit von der Partie ist der Schweriner Kultur- und Gartensommer.
An diesem Abend bieten wir zum letzen Mal Einblicke in die aktuelle Kunstszene des Baltikums, Skandinaviens, Islands, Polens, Russlands und Deutschlands und laden ein zu Rap, Installation, Malerei und Video. Zu jeder vollen Stunde (20 bis 23 Uhr) beginnt ein geführter Rundgang durch die Ausstellung.
Ein besonderes Highlight des Abends ist eine Auktion: um 21.30 Uhr versteigern wir direkt von der Ausstellungswand großformatige Fotos von Johannes-Maria Schlorke, die faszinierende Einblicke in die Unterwasserwelt bieten.
Die in Szenekreisen bekannten DJs Paul Holzmeier und Stativ Connection werden den Abend von 19 bis 24 Uhr „rocken“, im Café Kunstpause und im Chilloutbereich vor dem Museum.
Ein elektroakustisches Konzert um 20 Uhr mit dem Künstler Blazej Dowlasz spielt mit der Architektur des Museums. Mehr als zwanzig Lautsprecher verstärken Klänge und Geräusche
in verschiedenen Sälen und lassen das Museum selbst zum Instrument werden.
Das Konzert ist gefördert durch den Deutschen Musikrat und die Landeshauptstadt Schwerin
in Zusammenarbeit mit dem eaSoundArt e.V.
Wie immer sind auch die Jüngsten willkommen: während die Eltern Kunst anschauen und bei Schluck und Happen relaxen, können sich die Kinder mit der Museumspädagogin auf eigene Tour begeben.
face2face with art wird technisch durch die mme-group unterstützt und lukullisch vom Schweriner Restaurant & Weinhandel Krömer bereichert. Jeder facebook-Partygast, der eine Eintrittskarte für die auslaufende Sonderausstellung erwirbt, erhält einen Rabatt-Gutschein für den speziellen „Connected by Art“-Cocktail.
Shuttle Busse pendeln um 24 Uhr vom Museum zur Diskothek „Zenit“ – dort besteht für alle Museumsgäste die Möglichkeit einer Feier nach der Feier – und das kostenfrei!
Sind Sie interessiert, aber noch nicht angemeldet? Dann gehen Sie auf www.facebook.com
und suchen face2face with art – liken, teilen und teilnehmen – für nur 3 €!
Suchen Sie noch eine Möglichkeit zur Übernachtung? Das Museumsarrangement bietet verschiedene Hotels an – nähere Infos finden Sie unter www.firstclass-schwerin.de
Anna Pavlova lebt in Berlin. Theo Solnik auch. Er lernt Anna in der Bar 25 kennen und will einen Film über sie machen, und über die Berliner Szene. Das ist zunächst gar nicht so leicht: wochenlang rennt er Anna, ihren Launen und ihrer Unterschrift auf den Verträgen hinterher. Die Widersprüche von Stadt und Szene vereint sie in ihrer Person, findet Solnik. Eine Zuschauerin sieht sie als „Borderline“-Persönlichkeit, deren Stärke, aber auch Problematik ihr ganzes Umfeld betreffen.
Die Szenen des Films spielen sich vor allem auf den Straßen Berlins ab, die Verbindung zum Wesen der Stadt findet darin ihren Ausdruck. Eine Diskutantin bemängelt den „Ausfall des Persönlichen“, hätte sich mehr Aufnahmen aus dem Privaten gewünscht. Auch dort habe er viel Material gesammelt, erzählt Solnik, es sei allerdings weniger ausdrucksstark gewesen; Annas Leben spiele sich vor allem im öffentlichen Raum ab, diese Bilder seien deshalb stärker und reichhaltiger.
Annas dominantes Verhalten beschäftigt das Publikum: „Du darfst mich filmen, du darfst mich nicht dirigieren“, weist sie Solnik in einer Szene in seine Schranken. Fragen nach dem filmischen Verhältnis von Protagonistin und Regisseur kommen auf. Ein ständiges Machtspiel um „Erpressung und Hingabe“ wird diagnostiziert, von einer „Ökonomie des Wollens und Bekommens“ ist die Rede. Solniks „Scheitern“, sein „Versagen“ im Umgang mit Anna werde deutlich, stellt ein Diskussionsteilnehmer fest. Solnik korrigiert: zwar gab Anna während des Drehs das „Wann-Wo-Wielange“ vor (Anrufe um 5 Uhr morgens inklusive); im Schnitt jedoch bestimmte er Richtung und Gewichtung.
Kritik und Lob entzünden sich vor allem angesichts des „Erkan-Erlebnisses“: hier kulminiere Solniks „Anna-Unfähigkeit“, lässt ein Diskutant verlauten, seine Angst und die Kamera provozierten die Situation; indem er nicht einschreite, liefere er die Protagonistin aus. Für andere ist es gerade der Verzicht auf Rettung, der der Stärke der Protagonistin Raum gibt, ihre soziale Intelligenz zeigt. Solnik selbst war sich in diesem Moment sicher, dass Anna die Situation zu ihren Gunsten würde wenden können und wehrt sich gegen „moralische Statements, die der eigenen Interpretation unterliegen“.
Anna Pavlova rennt, tanzt und schwebt nicht allein durch die Straßen. Solnik und seine Kamera sind immer bei ihr und lassen ihre Welt erfahrbar werden, lobt Lars Klostermann und erkundigt sich nach dem Kamerakonzept. Das sei alles intuitiv abgelaufen, so Solnik. Für ihn entstehe ein Film nicht durch Gedanken und Theorien, sondern aus einem Gefühl heraus, dem er in Bildern und Tönen Ausdruck verleihen wolle. Ästhetische Entscheidungen dienen ihm hierbei lediglich als Mittel – Bedeutungsaufladungen wehrt er ab, überlässt Analyse und Theorie lieber dem Zuschauer.
Anna selbst attestierte Solnik nach dem ersten Anschauen übrigens, dass dieser sie besser verstanden habe als sie sich selbst (es war bereits der dritte Film über sie). In Berlin lebt sie noch immer, aber „ein ganz anderes Leben“, wie Solnik einer mütterlich besorgten Diskutantin versichert; ohne Alkohol und „ja, auch mit beruflicher Perspektive“
(von Nadine Voß)
am 23. Mai. 2012 fand die Pressekonferenz zu Connected by Art – Zeitgenössische Kunst aus dem Ostseeraum im Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften in Berlin statt.
Gastgeber war der isländische Botschafter S.E. Gunnar Snorri Gunnarsson.
Der Schirmherr Prof. Günter Verheugen,Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für Industrie und Unternehmenspolitik a. D., Dr. Dirk Blübaum, Direktor Staatliches Museum Schwerin, Dr. Kornelia Röder und Dr. Antonia Napp, Kuratorinnen der Ausstellung und Prof. Dr. Michael North von der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald präsentierten das Ausstellungskonzept und gingen dabei auf die unterschiedlichen Positionen zeitgenössischer Kunst aus der Kulturregion rund um die Ostsee ein.
Situation Dictionary von Kamil Kuskowski im Burggarten des Schweriner Schlosses.
Hier eine Preview auf die Außeninstallation Situation Dictionary von Kamil Kuskowski, die wir im Rahmen unserer neuen Ausstellung Connected by Art – Zeitgenössiche Kunst aus dem Ostseeraum des Staatlichen Museums Schwerin und den 5. Deutsch-Polnischen Medientagen ab 14.Mai 2012 bis 16.09 im Burggarten des Schweriner Schlosses präsentieren.
Bis zur Fertigstellung der Arbeit werden wir hier den aktuellen Fortschritt des Projektes aufzeigen.
Realisiert wird die Arbeit für das Staatliche Museum Schwerin von der Agentur wolkenbank, Dienstleister im Bereich Kunst/Ausstellungsbau/Grafik wolkenbank-galerie.de

Termin: 26. April 2012
Zeit: 15:00 Uhr
Ort: OZEANEUM Stralsund, Ausstellung 1:1 Riesen der Meere
Dr. Harald Benke
Direktor des Deutschen Meereskundemuseums
Dr. Dirk Blübaum
Direktor des Staatlichen Museums Schwerin
Interdisziplinärer Dialog mit Dr. Kornelia Röder und Andreas Tanschus
26.04. – 16.09.2012 im OZEANEUM Stralsund
15.06. – 16.09.2012 im Staatlichen Museum Schwerin
Bei der Ausstellung “Connected by Art” fungiert die Ostsee als verbindendes Naturelement. Zu dem übergreifenden Aspekt von Kunst und Natur entwickelte der Künstler Udo Rathke eine Videoinstallation, die mit den Census-Fotografen von Johannes-Maria Schlorke aus einem Modul der Ausstellung Erforschung und Nutzung der Meere im OZEANEUM in einen Dialog tritt.